Axonometrische Projektionen
Übersicht
Hier erhalten Sie Informationen zur axonometrischen Projektion:
Axonometrische Projektionen
Es gibt eine Reihe von genormten Parallelperspektiven, auch axonometrische Projektionen genannt. Diese sind:
- Isometrische Projektion
- Dimetrische Projektion
- Kavalier-Projektion
- Kabinett-Projektion
Dabei werden zwei Linien, die in Wirklichkeit parallel sind, auch parallel gezeichnet. Der Vorteil dieser Perspektiven liegt in der Grafikerstellung von zusammengebauten Objekten: Wenn alle Einzelteile eines Objektes in einer einheitlichen Perspektive gezeichnet wurden, können sie später beliebig in dieser verschoben und auch einfacher ersetzt werden. Anwendungen findet man hauptsächlich bei Zusammenbau- oder Explosionszeichnungen.
Nachteil dieser Perspektiven: Sie werden vom menschlichen Auge als nicht natürlich empfunden.
Isometrische Projektion
Bei der isometrischen Projektion wird das Objekt in seinen wahren Dimensionen dargestellt, d. h., alle Linien der 30-Grad-Winkel und die senkrechten Linien werden unverkürzt gezeichnet. Der Betrachter schaut mehr von oben auf das Objekt.
Dimetrische Projektion
Bei der dimetrischen Projektion werden die Linien des 7-Grad-Winkels und die senkrechten Linien unverkürzt gezeichnet, die Linien des 42-Grad-Winkels werden um die Hälfte verkürzt. Die dimetrische Darstellung rückt die Frontansicht des Objektes in den Vordergrund. Das Objekt wirkt perspektivisch weniger verzerrt.
Kavalier-Projektion
Die Kavalier-Projektion ist eine sehr einfache Form der perspektivischen Darstellung. Dabei werden die horizontalen und vertikalen Linien und die Linien des 45-Grad-Winkels unverkürzt gezeichnet. Diese Darstellungsart eignet sich sehr zur Weiterverarbeitung von 2D-Ansichten eines Objektes.
Kabinett-Projektion
Die Kabinett-Projektion ist ähnlich der Kavalier-Projektion, nur dass die Linien des 45-Grad-Winkels um die Hälfte verkürzt gezeichnet werden. Auch diese Darstellungsart eignet sich sehr zur Weiterverarbeitung von 2D-Ansichten eines Objektes.




