DITA

Übersicht

Hier erfahren Sie, alles wichtige über das Dokumentenformat DITA:


Was ist DITA?

DITA (Darwin Information Typing Architecture) wurde von IBM initiiert und ist inzwischen ein Projekt von IBM und OASIS. DITA ist noch kein Standard, sondern erst auf dem Weg, ein Standard zu werden. Im Februar 2005 wurde DITA 1.0 als Committee Draft ratifiziert und kann damit demnächst als Standard verabschiedet werden.

DITA stellt eine Architektur zur Verfügung, um topicorientierte, nach Informationstypen aufgebaute Inhalte zu erstellen. Diese lassen sich in verschiedenen Publikationen leicht wieder verwenden und sind geeignet, in verschiedenen Formaten publiziert zu werden.

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Woher kommt der Name?

Darwin wurde in den Namen integriert, weil er der Begründer der Evolutionstheorie ist. DITA liefert nur eine Grundmenge an Elementen und Strukturen, die nach definierten Regeln angepasst werden können. DITA ist also dafür entworfen, an bestimmte Anwendungsgebiete angepasst zu werden.

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Was bedeutet Information Typing?

Information Typing geht davon aus, dass Informationen bestimmten Informationstypen zugeordnet werden können. Standardmäßig werden Topics typisiert als

  • allgemeiner Topic,
  • Concept-Topics (Begriffserklärung),
  • Task-Topics (Anleitung)
  • Reference-Topics (Nachschlageinformation).

Je nach Anforderung können hier noch weitere spezialisierte Topictypen definiert werden. Wie die Spezialisierung zu erfolgen hat, wird in der DITA-Spezifikation definiert.

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Was heißt topicorientiert?

Topicorientiert heißt, dass Informationen in Topics organisiert werden. Dies bedeutet:

  • Jeder Topic hat einen Titel.
  • Jeder Topic behandelt ein Thema oder beantwortet eine Frage.
  • Topics sind nicht ineinander geschachtelt.
  • Es gibt auch kein hierarchisch darüber liegendes Element wie z. B. ein Chapter. Die Topics werden mit Hilfe von sogenannter Maps gruppiert. Diese DITA-Maps sind im Prinzip nichts anderes als hierarchische Stücklisten aller zu einem bestimmten Thema gehörenden DITA-Topics. Aufgrund dieser Stückliste lässt sich daraus z. B. eine HTML-Hilfe oder ein PDF-Buch generieren.

DITA ist schnell recht populär geworden. DITA wird inzwischen auch von vielen Tools unterstützt und wie für DocBook liegen fertige Publikationsprozesse vor. Die Anpassung von DITA an die eigenen Anforderungen ist damit leicht möglich.

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